Anti-Gewalt-Training Wien

    Vor Ort in 1090 Wien

    Anti-Gewalt-Training in Wien

    ZAGA Wien ist der Vor-Ort-Baustein im hybriden Anti-Gewalt-Training: strukturierte Präsenzanteile für Personen, die ihr Konflikt- und Gewaltverhalten nachhaltig verändern wollen – freiwillig oder im Rahmen einer gerichtlichen Weisung.

    Persönliche Begleitung und Präsenztermine in der Schlickgasse schaffen Raum für Beziehung und Übung. Die digitale Lernplattform trägt den Lernweg zwischen den Sitzungen. Wer nicht vor Ort teilnehmen kann, findet das begleitete Online Anti-Gewalt-Training als Alternative – nicht als Inhalt dieser Wien-Seite.

    Auf einen Blick

    Praktische Informationen für Wien

    Ort, Zeiten und Erreichbarkeit – damit Sie schnell wissen, wie das Vor-Ort-Angebot organisiert ist.

    Ort

    Schlickgasse 4/7, 1090 Wien

    Gruppenstart & Dauer

    Montag, 18:45 Uhr · 30 Wochensitzungen

    Telefonische Erreichbarkeit

    Jeden Montag von 14:00 bis 15:00 Uhr (ausgenommen Feiertage)

    Wichtige Rahmenbedingungen

    Fehlzeiten-Regelung

    Maximal 6 Fehltermine während der gesamten 30 Sitzungen sind zulässig (unabhängig vom Grund).

    Pausen & Feiertage

    An Feiertagen findet keine Gruppe statt. Eine Sommerpause gibt es meistens im August.

    Erstkontakt

    Ein Einstieg ist ausschließlich über die monatliche Infostunde möglich. Es gibt keine Einzeltermine vorab.

    Für wen das Angebot gedacht ist

    Das Anti-Gewalt-Training in Wien richtet sich an Personen, bei denen Gewalt, impulsive Eskalation oder riskante Konfliktdynamiken eine Rolle spielen – häufig im Kontext wiederkehrender Eskalationen.

    Personen aus Wien und Umgebung, die ein Anti-Gewalt-Training in Präsenz suchen

    Teilnehmende mit wiederkehrenden Eskalationen in Beziehungen, im öffentlichen Raum oder im sozialen Umfeld

    Menschen, bei denen Alkohol, Gruppendynamik, Kränkung oder Kontrollverlust eine Rolle spielen

    Personen, die freiwillig kommen oder im Rahmen einer gerichtlichen Weisung, Diversion oder Zuweisung Unterstützung brauchen

    Inhalte

    Was im Training passiert

    Das Training verbindet Verstehen und Verändern: Es geht darum, Eskalation nicht erst im Nachhinein zu bereuen, sondern frühzeitig zu erkennen, zu unterbrechen und anders zu handeln.

    • Arbeit an persönlichen Auslösern, Eskalationsmustern und Risikosituationen
    • Erkennen von körperlichen und gedanklichen Frühwarnzeichen
    • Auseinandersetzung mit Kränkung, Statusbedrohung, Alkohol und Gruppendruck
    • Entwicklung konkreter gewaltfreier Handlungsalternativen
    • Deeskalation, Selbstregulation und Rückfallprävention im Alltag

    Risiko & Veränderung

    Strukturierter Zugang zu Risiko, Eskalation und Veränderung

    Gewalt entsteht oft nicht aus dem Nichts. Häufig gehen ihr wiederkehrende Muster voraus: Kränkung, Statuskonflikte, Alkohol, Gruppendruck, innere Anspannung oder der Impuls, sich sofort behaupten zu müssen.

    Persönliche Auslöser erkennen

    Im Training wird herausgearbeitet, in welchen Situationen Konflikte typischerweise kippen – etwa bei Kränkung, Zurückweisung, Autoritätskonflikten, Eifersucht, Alkohol oder Gruppendynamik.

    Frühwarnzeichen wahrnehmen

    Körperliche und gedankliche Warnsignale werden konkret benannt: Anspannung, Druck im Körper, Hitze, Tunnelblick, aggressive Fantasien, Rechtfertigungsgedanken oder der Impuls, sich sofort durchsetzen zu müssen.

    Risikocheck und Interventionsplanung

    Zu Beginn werden individuelle Risikofaktoren, Schutzfaktoren, frühere Eskalationsverläufe und typische Muster strukturiert erarbeitet. Darauf aufbauend werden passende Schwerpunkte für Veränderung und Rückfallprävention festgelegt.

    Konkrete Handlungsalternativen

    Es geht nicht nur um Einsicht, sondern um umsetzbare Alternativen: Unterbrechen, Abstand gewinnen, Körpersignale lesen, Situationen verlassen, anders kommunizieren und Eskalation frühzeitig stoppen.

    Fachlich fundierter, alltagsnaher Zugang

    Zu Beginn werden persönliche Auslöser, frühere Vorfälle, Risikosituationen, Schutzfaktoren und typische Eskalationsverläufe strukturiert erarbeitet. Darauf aufbauend werden individuelle Schwerpunkte für Deeskalation, Selbstregulation und Rückfallprävention festgelegt. Ziel ist nicht nur Einsicht, sondern eine nachvollziehbare Veränderung im Alltag.

    Warum frühzeitige Veränderung wichtig ist

    Gewalt belastet nicht nur den Moment eines Vorfalls. Sie wirkt in Beziehungen, in Familien, im beruflichen Alltag und in rechtlichen Verfahren oft lange nach. Je früher Muster erkannt und unterbrochen werden, desto größer ist die Chance, weitere Eskalationen zu verhindern.

    • Gewalt hat Folgen für Betroffene, Partnerinnen, Familie und Kinder
    • Rechtliche Konsequenzen, Weisungen und berufliche Probleme können langfristig nachwirken
    • Wiederkehrende Eskalationen entstehen oft nicht zufällig, sondern folgen bestimmten Mustern
    • Frühzeitige Veränderung erhöht die Chance, weitere Vorfälle zu vermeiden

    Ablauf

    Ablauf des Anti-Gewalt-Trainings in Wien

    Ein klarer und nachvollziehbarer Weg – von der Anfrage bis zum Abschluss.

    01

    Infostunde

    Monatlicher Einstieg – Klärung von Rahmen, Ablauf und Passung. Keine Einzeltermine vorab.

    02

    Gruppenstart

    Nach der Infostunde Start in die 30 Wochensitzungen (Montag, 18:45 Uhr).

    03

    Training

    Strukturierte Arbeit an Gewaltmustern, Deeskalation, Selbstregulation und Verantwortung.

    04

    Abschluss

    Abschlussgespräch und – je nach Setting – Teilnahmebestätigung oder Rückmeldung.

    Jetzt Kontakt aufnehmen

    Wenn Sie Vor-Ort-Anteile in Wien suchen, klären wir im ersten Gespräch den Rahmen der Präsenzgruppe. Das Online-Setting bleibt eine Alternative, nicht der Inhalt dieser Seite.